Mittwoch, 4. Juli 2012

Bratislava. 48° 9′ N, 17° 9′ O


Spruch des Tages: Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage, wird sich ein Singvogel darauf niederlassen.


Bratislava, oder auch Preßburg genannt, ist die Hauptstadt der Slowakei und mit rund 433.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Sie liegt im äußersten Südwesten des Landes am Dreiländereck mit Österreich und Ungarn und ist damit die einzige Hauptstadt der Welt, die an mehr als einen Nachbarstaat grenzt.
Mit 60 km Abstand hat sie auch den geringsten Abstand zur nächsten Hauptstadt in Europa, Wien.


Abends vor zwei Tagen schon bewundert, für uns die schönste Stadt, nicht zu voll mit Touris, schnukelige, kleine schöne Gassen, kleine Preise für große Biere.
Bratislava war im Laufe seiner Geschichte eines der wichtigsten Zentren Österreich-Ungarns und der Tschechoslowakei. Seit 1993 ist sie Hauptstadt des selbstständigen Staates Slowakei.
Ende 1989 war Bratislava eines der Zentren der Samtenen Revolution, die zum Sturz des kommunistischen Regimes führte.



Ein Stadtbummel war für uns beeindruckender als Budapest. Schnuckelig, Klein die Altstadt. Alles hübsch restauriert in den letzten Jahren. Prunkvolle Adelspaläste, reich verzierte Bürgerhäuser, gepflegte Plätze und Arkaden.


Viele lustige Skulpturen, lustig auch ein Preisvergleich durch die Reiseleitung. Als slowakischer Rentner hätte man sich allerdings nicht einen Eiscafé im Kaffeehaus Meyer erlauben können.



Auf den Spuren des Krönungswegs den die Herrscher von Ungarn nach einer Zeremonie zum Dom nehmen mussten, sehen wir das reiche kulturelle Erbe der Donaumonarchie. Die Arbeitslosen Zahlen in der Stadt liegen bei gerade mal einem Prozent, dank der deutschen und französischen Autobauer. Wir gaben dem Schiff als Transportmittel den Vorrang. Mittlerweile wird man von der Bedienung mit Nachnamen angesprochen. Punkt 12:00 Uhr hieß es Leinen los, der Abend in Wien wartet.

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

braun gebrannte Urlauber - kein Wunder bei dem Wetter