Montag, 2. Juli 2012

Esztergom. 47° 47′ N, 18° 44′ O


Die abendliche Kulisse von Bratislava

Esztergom ist eine der ältesten Städte Ungarns. Die ersten bekannten Siedler waren Kelten 150 v. Chr.–30/0v. Chr. auf dem markant aufragenden Burg Berg. Nach der Besetzung des Landes errichteten die Römer am selben Platz ein Kastell mit einer um den Berg liegenden Siedlung und nannten den Ort Solva Mansio. Nach der Völkerwanderungszeit siedelten sich in den Ruinen des Kastells Slawen an. Ihr deutscher Name Gran leitet sich von dem Flussnamen Hron (Gran) ab, der gegenüber von Esztergom in die Donau mündet.
Anfang des 18. Jahrhunderts kehrte der Erzbischof nach Esztergom zurück. Nach der Befreiung von den Türken war die Stadt völlig verwüstet und musste neu besiedelt werden. Die große Zahl dieser Siedler bestand aus Deutschen und Slowaken.

Die größte katholische Kirche liegt beeindruckend über der Stadt. Die Bischofskathedrale wurde nach dem Vorbild des Petersdom erbaut.
Erst 1708 wurde die Stadt zu einer königlichen Freistadt erklärt.
Die Donaubrücke, die Esztergom mit Slowakei verbindet, wurde im Zweiten Weltkrieg von deutschen Truppen gesprengt und war bis 2001 unpassierbar. Die Maria-Valeria-Brücke dient jetzt wieder als regionaler Grenzübergang in die Slowakei.


MS/ Belvedere




Immer noch 28 ° Grad, ein kühler Rose für den Herr und ein Cocktail White Cloud für Frau von Anett







1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

Wow, das ist ja eine schöne Ansicht bei Nacht - da kann man die Rentner-Urlauber nur zu dem Trip beglückwünschen!