Bereits die Anfahrt ist ein Erlebnis,
ganz gleich, aus welcher Richtung man kommt: Das tiefe Tal mit seinen Felsen
und bewaldeten Hängen, die Rur, die sich munter und kraftvoll zugleich ihren
Weg bahnt, die fruchtbaren Wiesen und natürlich Hammer, das sich eng an den
Rand des Talgrundes schmiegt.
Das war der Hammer, gesperrte Straße
für den Wanderungsausgangspunkt. Umkehr kurz vor Widdau zurück nach Hammer, mit
einem deutlichen Unterton der Straßenbauarbeiter, die Umleitung ist
ausgeschildert. Hammer Wetter, Sonne pur. Hammer Wanderung schattige Waldwege
bergan, bergab, drei Bäche kreuzen, Holderbach, Dürholderbach Riffelsbach und
letztendlich eine Brücke über die Rur.
Direkt an der Rur über eine Brücke, ein
schöner Trimmpfad zum Aufwärmen. Was allerdings Angesichts der Temperaturen
heute nicht nötig gewesen wäre.
Von 331 auf 560 Meter, eine kleine
Trainingseinheit für die Septemberwanderung in Ehrwald.
Ein wichtiger Hinweis für den
Tourleiter und leidenschaftlichen Pilssammler der aber keine Beachtung fand,
die durchschnittliche Geschwindigkeit mit Pause betrug immerhin 3,7 km/h, wenn es
auch kleine Differenzen zwischen zwei Navigationsgeräten gab. Unser Weg war dann
zuerst mal der Wanderweg A4 entlang des Riffelsbachs. Da wunderte sich selbst
ein Reh, warum die vier dann eine Abkürzung machen wollten. Die störten die
morgendliche Nahrungsaufnahme.
Der nächste Bachlauf war auf der Tour
Liste, war der Holderbach, mit vielen Steinstufen, an der Auslaufstelle
angestaut und Teichanlagen signalisierten hier dürfen nur die Forellen sich im
Wasser tummeln. Für eine schattige Mittagspause wurde selbst ein kleiner Umweg
in Kauf genommen, der mit 100 Höhenmetern doch beachtlich war. Damit die K 21 nicht
zur Auslaufstrecke wurde, Vorsicht Asphalt, wurde vom Wanderweg A4 der Blick
frei auf das schöne Tal. Auf der Terrasse Rurblick kam die Feststellung
wunderschönes Tal bis dato unbekannt.
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