Montag, 23. Juli 2012

Hammer.


Bereits die Anfahrt ist ein Erlebnis, ganz gleich, aus welcher Richtung man kommt: Das tiefe Tal mit seinen Felsen und bewaldeten Hängen, die Rur, die sich munter und kraftvoll zugleich ihren Weg bahnt, die fruchtbaren Wiesen und natürlich Hammer, das sich eng an den Rand des Talgrundes schmiegt.
Das war der Hammer, gesperrte Straße für den Wanderungsausgangspunkt. Umkehr kurz vor Widdau zurück nach Hammer, mit einem deutlichen Unterton der Straßenbauarbeiter, die Umleitung ist ausgeschildert. Hammer Wetter, Sonne pur. Hammer Wanderung schattige Waldwege bergan, bergab, drei Bäche kreuzen, Holderbach, Dürholderbach Riffelsbach und letztendlich eine Brücke über die Rur.

Direkt an der Rur über eine Brücke, ein schöner Trimmpfad zum Aufwärmen. Was allerdings Angesichts der Temperaturen heute nicht nötig gewesen wäre.
Von 331 auf 560 Meter, eine kleine Trainingseinheit für die Septemberwanderung in Ehrwald.
Ein wichtiger Hinweis für den Tourleiter und leidenschaftlichen Pilssammler der aber keine Beachtung fand, die durchschnittliche Geschwindigkeit mit Pause betrug immerhin 3,7 km/h, wenn es auch kleine Differenzen zwischen zwei Navigationsgeräten gab. Unser Weg war dann zuerst mal der Wanderweg A4 entlang des Riffelsbachs. Da wunderte sich selbst ein Reh, warum die vier dann eine Abkürzung machen wollten. Die störten die morgendliche Nahrungsaufnahme.


Der nächste Bachlauf war auf der Tour Liste, war der Holderbach, mit vielen Steinstufen, an der Auslaufstelle angestaut und Teichanlagen signalisierten hier dürfen nur die Forellen sich im Wasser tummeln. Für eine schattige Mittagspause wurde selbst ein kleiner Umweg in Kauf genommen, der mit 100 Höhenmetern doch beachtlich war. Damit die K 21 nicht zur Auslaufstrecke wurde, Vorsicht Asphalt, wurde vom Wanderweg A4 der Blick frei auf das schöne Tal. Auf der Terrasse Rurblick kam die Feststellung wunderschönes Tal bis dato unbekannt.




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