Spruch
des Tages: Wer Menschen gewinnen will- muss sein Herz zum Pfand einsetzen.
Der
Klosterfelsen ist vermutlich schon seit der Römerzeit besiedelt. Seit Anfang
des 11. Jahrhundert war Melk ein Machtzentrum der Babenberger in der Mark Ostarrichi. Melk war bevorzugte
Grablege der Babenberger und seit dem 13. Oktober 1014 Begräbnisstätte des heiligen
Koloman. Handschriften in der Melker Stiftsbibliothek deuten darauf hin, dass
schon unter Markgraf Leopold I. eine Gemeinschaft von Priestern eine Art Pfalzstift
am Ort unterhielt.
Die
Brandkatastrophe brachte das Kloster an den Rand des Ruins. Ulrich II., Abt von
1306–1324, erreichte, dass Kloster und Wohngebäude notdürftig wieder aufgebaut
wurden. Trotzdem erholte sich das Kloster im 14. Jahrhundert nicht dauerhaft.
Pest, Missernten, das Schisma von 1378 bis 1417 erschütterten die klösterliche
Disziplin und die wirtschaftlichen Grundlagen.
Das
Stift ist die größte Klosteranlage des österreichischen Barocks. Allein der
Südflügel mit seinem prächtigen Marmorsaal ist über 240 Meter lang, die Länge
der Hauptachse beträgt insgesamt 320 Meter.
Kunstschätze
und Ausstellungen wurden besichtigt und viel über die Benediktiner berichtet.
Der
Stadtspaziergang macht deutlich, dass der Stift auf einem Felsen gebaut ist.
1 Kommentar:
Tolles Wetter, da kann man hier in den gewittrigen Gefilden glatt neidisch werden...
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