Sonntag, 1. Juli 2012

Melk. 48° 14′ N, 15° 21′ O


Spruch des Tages: Wer Menschen gewinnen will- muss sein Herz zum Pfand einsetzen.

Der Klosterfelsen ist vermutlich schon seit der Römerzeit besiedelt. Seit Anfang des 11. Jahrhundert war Melk ein Machtzentrum der Babenberger in der Mark Ostarrichi. Melk war bevorzugte Grablege der Babenberger und seit dem 13. Oktober 1014 Begräbnisstätte des heiligen Koloman. Handschriften in der Melker Stiftsbibliothek deuten darauf hin, dass schon unter Markgraf Leopold I. eine Gemeinschaft von Priestern eine Art Pfalzstift am Ort unterhielt.


Die Brandkatastrophe brachte das Kloster an den Rand des Ruins. Ulrich II., Abt von 1306–1324, erreichte, dass Kloster und Wohngebäude notdürftig wieder aufgebaut wurden. Trotzdem erholte sich das Kloster im 14. Jahrhundert nicht dauerhaft. Pest, Missernten, das Schisma von 1378 bis 1417 erschütterten die klösterliche Disziplin und die wirtschaftlichen Grundlagen.



Das Stift ist die größte Klosteranlage des österreichischen Barocks. Allein der Südflügel mit seinem prächtigen Marmorsaal ist über 240 Meter lang, die Länge der Hauptachse beträgt insgesamt 320 Meter.
Kunstschätze und Ausstellungen wurden besichtigt und viel über die Benediktiner berichtet.


Der Stadtspaziergang macht deutlich, dass der Stift auf einem Felsen gebaut ist.














1 Kommentar:

Berlin hat gesagt…

Tolles Wetter, da kann man hier in den gewittrigen Gefilden glatt neidisch werden...