Das Panorama Museum
Auf dem
Schlachtberg oberhalb der Stadt wurde ein imposantes Gebäude für nur ein
einziges und zugleich einzigartiges Gemälde errichtet, das Panorama Museum. Von
1983 bis 1987 arbeitete hier der Leipziger Maler Werner Tübke und zeigt
vielfältigste Szenen der Frühbürgerlichen Revolution in Deutschland in der
Mitte des 16. Jahrhunderts.
Aufgrund des
historischen Ereignisses der letzten Entscheidungsschlacht des mitteldeutschen
Bauernkrieges von 1525 am Schlachtberg wurde dieser Standort für den Bau des
Panorama-Museums gewählt. Bereits 1975 wurde das Gebäude fertiggestellt, ein
Jahr bevor das Ministerium für Kultur der DDR überhaupt den Auftrag zur
Erstellung einer Gedenkstätte in Form eines Panoramas vergeben wurde.
Diese
Verspätung war die Folge einer politischen Diskussion über die verschiedenen
möglichen darzustellenden Varianten. Man einigte sich auf die Illustration der
frühbürgerlichen Revolution in Deutschland als Ganzes mit zentraler
Hervorhebung des deutschen Bauernkrieges und des revolutionären Wirkens Thomas
Münzers. Die eindrucksvolle Realisierung dieses Modells auf 123 Metern Länge
und 14 Metern Höhe in 360° ist im Panorama-Museum zu sehen. Es wird eine sehr
gute Audio Führung angeboten, leider keine Foto und Videoerlaubnis, die
Ermahnung kam zu früh daher nur ein Bild.
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