Ein Schiff im Aufzug, in der großen
Badewanne.
Das alte Hebewerk aus dem
Jahr 1934 funktioniert immer noch einwandfrei. Jedoch können moderne
Güterschiffe auf Grund ihrer massiven Größe das Nadelöhr auf der
Havel-Oder-Wasserstraße, die Berlin mit Szczecin und der Ostsee verbindet,
nicht passieren. Die alte Anlage war zu klein und der Bau eines neuen Hebewerks
somit nötig.
Wir sind früh da und
können nun die ganze Prozedur des Hebevorganges der Riesenbadewanne in einem
Ausflugsboot erleben. Von der Landseite aus hat uns diese Anlage bereits
zweimal fasziniert. Von einer Ferienwohnung in Neuruppin sind wir dort hingefahren
und von Berlin aus.
Mit dem neuen
Schiffshebewerk können künftig bis zu 110 Meter große und lange
Containerschiffe mit riesigen Tonnagen den Höhenunterschied von 36 Metern an
dieser Stelle überwinden.
Die neue Anlage soll
dabei nicht nur der nationalen und internationalen Wirtschaft dienen, sondern
auch die Region für den Tourismus attraktiver machen. Bereits jetzt lockt die
außergewöhnliche Konstruktion des 80 Jahre alten Industriemerkmals jährlich um
die 150.000 Besucher nach Niederfinow. In der Mittagszeit ist dann auch der
Parkplatz voll besetzt.
Wenn man schon mal da
ist, kann man auch noch 30 Minuten mit dem Auto zurücklegen und in Osinow Dolny
zum Friseur gehen. Damen, waschen schneiden Föhnen, Herren schneiden für sage
und schreibe 14 Euro für beide. Super für 1,09 Euro, da kann man nicht meckern.
Über die Bundesstraße 158
geht es Retour mit Stadtbesuch in Bad Freienwalde. Fazit von uns, das
historische Zentrum ist noch nicht mal das Hinweisschild wert. Ein Spaziergang
zu einem Aussichtspunkt im Oderbruch ermöglicht die Aussicht auf die Schleuse,
jedoch nicht auf das Stadtbild.
1 Kommentar:
Die Haare des Herren sehen immer noch zottelig aus?!? Vielleicht doch nur billig und kein Schnäppchen?
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