Früher Gärten der Welt, heute
Internationale Gartenausstellung.
Die neu
entstandene Parklandschaft im Bezirk Marzahn-Hellersdorf liegt in einem
reizvollen Landschaftsraum rund um die Gärten der Welt, dem bewaldeten Kienberg,
entstanden aus Bauschutt, und Teilen des wasserreichen Wuhletals, ein Überbleibsel
der letzten Eiszeit.
Vor der
Silhouette einer der größten Plattenbausiedlungen Europas, mit
260 000
Einwohnern, feiert Berlin 186 Tage ein Festival der internationalen Gartenkunst.
Traditionelle Gartenkunst als auch inspirierende Ausstellungsbeiträge für eine
grüne Lebenskultur erleben. Ein guter Bekannter von uns könnte seinen Garten
hier auch präsentieren, und das Schild Unkraut pflücken wäre nirgendwo zu platzieren.
Eine
Seilbahn, wie sie sonst nur in den Bergen zu erleben ist, schwebt über das
Gelände und der eröffnet ein eindrucksvolles Panorama aus der
Vogelperspektive. Das Herzstück
der IGA Berlin 2017 sind die international bekannten „Gärten der Welt“, in 2011
haben wir die schon mal besucht, und nun ist Flächengröße verdoppelt wurden.
Kleiner
Rundgang 2,2 Kilometer, großer Rundgang 6 Kilometer, endlos mit der Seilbahn
fahren oder an diversen Trimmgeräten die Bauchmuskulatur stärken. So kann man abends
an einer Lokalität, mit dem Slogan: Mama kocht selbst, oder der Bus 194 hält in
unmittelbarer Nähe. Der brachte morgens ein Teilstück zur Ausstellung, und so
konnten wir die bunte Vielfalt der Stadt am Abend erleben. Neueste Masche einiger
Leute, einfach den Salz und Pfeffers treuer der Außengastronomie mitnehmen.
Ein
eindrucksvoller Anziehungspunkt der Ausstellung sind die neuen internationalen
Gärten. Dafür entwarfen die besten Landschaftsarchitektinnen und -architekten
aus fünf Kontinenten in sich geschlossene Gartenkabinette, die zeitgenössische
Tendenzen in der Gartenkunst aufzeigen.
Die neuen
Parkflächen bieten stimmungsvolle Wassergärten, einen englischen
Landschaftsgarten, eine energieeffiziente Tropenhalle rund um den Balinesischen
Garten sowie mehrere Freilichtbühnen.
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