Die Märkische Schweiz.
Wandervorschlag aus einer
Broschüre, die bei den Gastgebern in 2 Varianten vorliegt. Im Internet ist es
außerdem möglich kostenfrei eine Wanderkarte zu downloaden.
Der Alex zeigt wieder das
Kreuz des Süden, nicht lange zögern auf zu einer Wanderung. Bestückt mit Anti
Brumm, ein überaus gutes Mücken und Zecken Spray, Getränken und
Selbstverpflegung geht es über die B1 in Richtung Buckow.
Die Märkische Schweiz ist
ein Kleinod der Natur, das von der letzten Eiszeit hinterlassen wurde.
Eingebettet in die hügelige Landschaft der Endmoränen bestimmen neben dem
großen Schermützelsee viele kleine Seen und Pfuhle die Landschaft. Als Verbindung
dazwischen wandert man an vielen Fließen entlang, die gut gefüllt sind mit den
Wassermassen der letzten Tage. Mücken überall, sobald man in Wassernähe ist.
Immer ein leichtes auf und ab. Die Häuser am See haben den Charakter der Schweizer
Alpen.
Wer die Märkische Schweiz
von ihrer schönsten Seite kennen lernen will, sollte bei einer Tageswanderung
dem roten Punkt der Naturparkroute folgen. In einer Broschüre von Brandenburg
Aktiv wird nur lobenswertes erwähnt. Der zertifizierte Wanderweg führt am
Schermützelsee vorbei durch wilde Täler und Schluchten, auf sanfte Hügel und
immer wieder überraschende Aussichtspunkte. Die naturbelassenen Stiege
besonders charmant.
Die Himmelsleiter
erklimmen wir in der Ortschaft Waldsieversdorf als Hinweis und Orientierung
gibt ein Hinweisschild. Die Route ist mit 21 Kilometer und 7 Stunden Wanderzeit
angegeben. Wir wollen es nicht übertreiben. Nach 2 Tagen miesem Wetter müsste
laut der Kompass Karte eine Abkürzung möglich sein.
Das machen wir einstimmig
und nehmen in Waldsieversdorf die direkte Route zum Bahnhof, großer und kleiner
Däbersee bleibt links unten liegen und so wird wie vorausberechnet die Tour um
4 Kilometer verkürzt. Hinter dem Krummer Pfuhl verabschieden wir und vom Roten
Punkt und nehmen die Richtung Frühstückseiche, für Friedrich dem 2. Gepflanzt.
Keine Bank nix nur eine
Hinweistafel, so muss die Mittagspause eine halbe Stunde später stattfinden. Durch
das Stobbertal am Tomowsee vorbei ist die Landschaft, will man einer
Beschreibung glauben mag, ein Klein Everglad in Florida, immerhin ca. 3
Kilometer Sumpfgebiet mit großen Bäumen zwischendrin.
Eine Holzkultur kann
wegen des Untergrundes nicht erfolgen. Kalorienschilder begleiten den Weg, und
da liegt es nahe eins ablichten und an die Heimat schicken.
Der Adressat sitzt am PC
und antwortet unverzüglich. Genauso bekommen wir abends eine Adresse die wir
demnächst aufsuchen werden, Pizza, Pasta Pause in der Prenzlauer Allee 204. Die
Flyer sind immer noch nicht da. Ein gelungener Wandertag, was von der
Begleitperson bestätigt wurde.
1 Kommentar:
Wow, tolle Tour! 👍
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