Samstag, 15. Juli 2017

Berlin - Treptow.

Mit der Doppelseilrutsche nach Berlin.
Mal schauen was sich so alles verändert hat.
Der ehemalige VEB Kulturpark Plänterwald war eine der wichtigsten Freizeitattraktionen der DDR, mit dem sich für viele bis heute persönliche Erinnerungen verbinden. Er wurde 1969 als Kulturpark Plänterwald zum 20. Geburtstag der DDR in direkter Nähe zur Spree eröffnet und war der einzige Vergnügungspark der DDR. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde der nun Spreepark genannte Freizeitpark 2001 geschlossen. 2002 wurde das Gelände eingezäunt und fiel in einen Dornröschenschlaf.
Bis zum Kauf durch das Land Berlin im Jahr 2014 verwahrlosten das Gelände und die darauf befindlichen Gebäude und verbliebenen Fahrgeschäfte. Der Spreepark blieb sich selbst überlassen, die Natur eroberte viele Flächen zurück.
Ein wesentliches Anliegen ist auch die Inszenierung der historischen Relikte des ehemaligen Vergnügungsparks unter Einbeziehung des 45 Meter hohen Riesenrades.


Die F11 überquert die Spree südlich des Plänterwalds im Südosten von Berlin und verbindet ganzjährig die Ortsteile Baumschulenweg und Oberschöneweide. Mitten im dichtbesiedelten Stadtgebiet verkürzt sie die Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen erheblich.
Vor über 100 Jahren in Betrieb genommen, ist das die älteste Fährverbindung Berlins. In den 1960er Jahren wurde die Privatfähre an den VEB Fahrgastschifffahrt Berlin, später Weiße Flotte verkauft, heute gehört sie zur BVG, quasi eine Busverbindung.

Ein Ufo am gegenüberliegenden Spreeufer war das einzige was uns die ankommenden Radfahrer zeigten. Das Vorhaben einer Rundwanderung wurde uns nicht empfohlen, den es geht durch das Industriegebiet Rummelsburg, so nehmen wir den Rückweg im Schatten drohender dunkler Wolken durch den Park. 

Keine Kommentare: