Donnerstag, 20. Juli 2017

Treptow.

Sowjetisches Ehrenmal.
Ein Nachmittagsspaziergang ins Grüne zu den Freianlagen die würdevoll unterhalten werden. Besser gesagt müssen. Die Kriegerdenkmale waren ein wichtiger Verhandlungspunkt der russischen Seite für die Zwei-plus-Vier-Verträge zur Deutschen Wiedervereinigung. Kohl und Jelzin waren dort und die Bundesrepublik wurde verpflichtet sich ab dem Jahr 1992 über Kriegsgräberfürsorge, und ihren Bestand dauerhaft zu unterhalten und zu reparieren.
Im Schatten der riesigen Platanen und Birken bei guten schwülen 30 Grad jedoch mit leichten Winden geht die Tour bis zum Treptower Hafen, und die Parkanlagen Sowjetisches Ehrenmal.
Hauptelement des Ehrenmals ist das Mausoleum mit einem 70 Tonnen schweren und 11,6 Meter hohen Bronzestandbild eines Sowjetsoldaten.
Auf seinem Arm trägt der Soldat ein gerettetes deutsches Kind. Zu seinen Füßen liegt ein zerschmettertes Hakenkreuz. Sein Blick fällt auf das andere Ende der Anlage. Hier steht die Skulptur der Mutter Heimat. Von dort führt eine von Trauerbirken flankierte Promenade durch zwei riesige stilisierte Fahnen aus rotem Granit zum eigentlichen Ehrenhain.
Für den Berichterstatter ergab sich ein neuer Blick auf den Alex, vom Balkon bis jetzt täglich zu sehen, sonst wäre das Wetter mies, so noch nicht abgelichtet, schon wieder was entdeckt.

Keine Kommentare: