Sowjetisches Ehrenmal.
Ein
Nachmittagsspaziergang ins Grüne zu den Freianlagen die würdevoll unterhalten werden.
Besser gesagt müssen. Die
Kriegerdenkmale waren ein wichtiger Verhandlungspunkt der russischen Seite für
die Zwei-plus-Vier-Verträge zur Deutschen Wiedervereinigung. Kohl und Jelzin
waren dort und die Bundesrepublik wurde verpflichtet sich ab dem Jahr 1992 über Kriegsgräberfürsorge, und ihren
Bestand dauerhaft zu unterhalten und zu reparieren.
Im Schatten der riesigen
Platanen und Birken bei guten schwülen 30 Grad jedoch mit leichten Winden geht
die Tour bis zum Treptower Hafen, und die Parkanlagen Sowjetisches Ehrenmal.
Hauptelement des
Ehrenmals ist das Mausoleum mit einem 70 Tonnen schweren und 11,6 Meter hohen
Bronzestandbild eines Sowjetsoldaten.
Auf seinem Arm trägt der
Soldat ein gerettetes deutsches Kind. Zu seinen Füßen liegt ein zerschmettertes
Hakenkreuz. Sein Blick fällt auf das andere Ende der Anlage. Hier steht die
Skulptur der Mutter Heimat. Von dort führt eine von Trauerbirken flankierte
Promenade durch zwei riesige stilisierte Fahnen aus rotem Granit zum eigentlichen
Ehrenhain.
Für den Berichterstatter
ergab sich ein neuer Blick auf den Alex, vom Balkon bis jetzt täglich zu sehen,
sonst wäre das Wetter mies, so noch nicht abgelichtet, schon wieder was
entdeckt.
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