Da kommt man nur hin wenn man angemeldet ist, und dass hatten die Gastgeber organisiert. Vorab ein herzliches Dankeschön für die schönen See Tage.
Max 50 Personen pro Tag können in der Saison mit dem Seeadler aus Peenemünde dieses Naturschutzgebiet besuchen. Wir steigen in dem verträumten Fischernest Freest dazu, wohl gemerkt, wer angemeldet ist darf an Bord. Der Verein Jordsand pflegt die sogenannte Insel mit der Bezeichnung: Helgoland der Ostsee. Dieses Eiland ist 54 ha groß und liegt nördlich von Usedom. Die Größe ist vergleichbar mit der Pfaueninsel die wir letzte Woche durchstreicht hatten.
Der Rest eines submarinen Moränenrückens aus der Eiszeit. Bewohner siedelten im 13. Jahrhundert. In den 30er Jahren wurde eine Pension eingerichtet. In 1995 als NSG ausgewiesen wird die Insel zu Zeit nur von einigen Aktivisten für Naturschutz gepflegt. Als einzige der Küste vorgelagerte Insel hat diese eine besondere Bedeutung für den Vogelzug. Als Teil eines aus 30 Stationen bestehendes Beringungsnetz werden hier pro Jahr ca. 20.000 Vögel registriert. Wir lassen uns registrieren und dürfen dann den Leuchtturm besteigen.
Der Blick lässt in den 11 sm entfernten Lubmin das Kraftwerk erkennen, das 57 sm entfernte Bornholm war leider nicht zu sehen. Zwei Rundwanderwege können erkundet werden und die Flora und Fauna in Augenschein nehmen. Zwei mal zwei Stunden auf See, und fast zwei Stunden auf Vogelsuche, wie schnell ist da der Urlaubstag dahin. Das wir für den Abend in einer schnuckeligen Klause in Freest nach einem alten Spruch: Fischers Fritz fischt frische Fische, genießen und mit einem Roten Hengst schwimmen lassen war klar.
1 Kommentar:
Danke für den wunderschönen Tag
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