Berlin- am Puls der Zeit, wenn schon nicht Montags wandern, dann aber aktuell informiert sein.
Ein Bericht der Montagswanderer von Norbert.
Hallo Gerd ,
Du bist ja schlimmer wie ein Kameltreiber. Da muß ich jetzt schon bei schönstem Sonnenschein Geschichten schreiben.
Die Bilder kannst Du ja nach belieben einfügen.
Euch beiden noch schöne Urlaubstage,
Gitta + Norbert
Hurra , der 1.August ein toller Sommertag für die Montagswanderer.
Bei strahlend blauem Himmel über Brühl ging es per Mobil nach
Altenahr. Herbert hatte die Route als Fitnesstour für die bevorstehende Wanderwoche ins Kleinwalsertal ausgewählt. Einige hatten wohl davon Wind bekommen und sich schnell nach Berlin und Hannover verdrückt.
Altenahr. Herbert hatte die Route als Fitnesstour für die bevorstehende Wanderwoche ins Kleinwalsertal ausgewählt. Einige hatten wohl davon Wind bekommen und sich schnell nach Berlin und Hannover verdrückt.
Aber an diesem Tag waren ja auch nur die starken Typen gefordert , Peter Wolfgang und Norbert.
| Starke Typen |
| Der Berichterstatter |
Schon der Startpunkt zeigte, dass diese Tour eine landschaftlich tolle Wanderung werden sollte. Vom Parkplatz direkt an der Ahr hatten wir die prächtige Burgruine Are im Rücken . Vor uns die steil aufgefaltete Felswand Krähardt zur linken , rechts die Engelsley. Die Ahr schlängelte sich mal gemächlich, dann wieder sprudelnd fließend mitten durch steile Felsformationen.
| Die Ahr bei Altenahr |
| Mitteldevon läßt grüßen |
Die Sonne ließ zwar noch etwas auf sich warten , aber der Weg ist einfach nur schön. Urige Bäume, dunkle romantische Waldstücke , Blumenwiesen , die Ahr mit ihrem klaren Wasser, umsäumt von bis zu 3m hohem Drüsigen Springkraut ,dass man hier auch den Ahr Oleander nennen könnte.
| Oleander der Ahr |
Zweimal wechselten wir die Uferseite und hatten dann wieder die Burgruine Are vor uns liegen.
Die im Jahre 1124 erstmals urkundlich erwähnte Burg wurde um 1100 von den Grafen von Are erbaut. Im Rahmen einer Schenkung ging die Burg 1246 in den Besitz des Erzstifts Köln über u. wurde zum Verwaltungssitz u. zeitweise sogar zum Staatsgefängnis der Kölner Erzbischöfe. Die im 14. u.15. Jh. stark ausgebaute Burg wurde 1714 gesprengt u. danach als Steinbruch genutzt.
| Burg Are |
Jetzt war es aber schlagartig mit der Gemütlichkeit vorbei. Ab jetzt ging es gnadenlos immer nur aufwärts bis zum Schrock. Von hier hatte man einen schönen
Blick auf die Saffenburg und die Teufelley.
Der höchste Punkt war noch nicht erreicht. Es ging weiter über den Wanderweg 8 , bei nunmehr strahlendem Sonnenschein und hatten dabei immer wieder schöne Ausblicke auf die Ahrberge.
Mittagsrast hatte Herbert an einem auf der Karte eingezeichneten Punkt mit schöner Aussicht vorgesehen . Aber wie uns schon oft passiert , keine Aussicht alles zugewachsen und auch keine Bank.
Also blieb es nur bei einer Notrast, wie man auf den Fotos erkennen kann.
Gut gestärkt ging es dann weiter, aber nicht wie erhofft bergab, nein wieder heftig aufwärts zum Hornberg. Jetzt kamen sie gleich dreifach ,tolle Aussichtpunkte natürlich auch mit Tisch und Bank.
Wir genossen noch mal den Blick in die Ferne auf Kalenborn , Hilberath u. Berg. Vor uns Altenahr mit der Burg, daneben Kreuzberg und rechts unten der Ahrbogen ,den wir nun anpeilen mußten.
| Wer hatte das Sagen??? |
| Die Ahr im Ursprung |
Erstmals nur bergab dann noch mal kurz aber kräftig aufwärts noch ein Abstieg und wir waren am Ufer der Ahr .
Unser Parkplatz war schnell erreicht , Kaffeetrinken in Heimerzheim und ein wirklich super schöner Wandertag war leider zu Ende.
1 Kommentar:
schön, dass ich zu den starken Typen gehöre
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