Raus aus der Stadt zu den polnischen Nachbarn. Bestellungen aus der Heimat erledigen. Nach 102 km ist man sozusagen im Osten. Wenn man nicht auf die Sandra ( Navi ) hört, können es auch mehr Kilometer werden. Mal war halt schon oft in dieser Stadt. Schon vor mehr als 750 Jahren gab es am östlichen Oderufer eine slawische Siedlung mit dem Namen Zliwice Bis 1945 gehörte das heutige Słubice als Dammvorstadt zur Stadt Frankfurt Oder. Die Trennung begann mit dem Ende des 2. Weltkriegs und der damit verbundenen Besetzung der Stadt durch die Rote Armee Am 19. April 1945 wurde die Stadtbrücke von den abziehenden deutschen Truppen gesprengt. Damit waren auch die Telefon-, Gas- und Wasserleitungen in die Dammvorstadt durchtrennt.
| Die Balkone waren schon vor 4 Jahren abgestützt. |
So sieht es auch heute teilweise aus. Die sowjetische Armee konnte die Dammvorstadt nach dem Rückzug der Wehrmacht kampflos besetzen. Wir besetzten den Lidl Parkplatz in unmittelbarer Nähe des Bazars. Über und über mitdeutschen Nummernschildern übersät. Leichter einsetzender Nieselregen beschleunigt den Einkauf, obwohl Plastik und Wellblech in Hülle und Fülle dort verbaut sind.
Der Abstecher nach Eisenhüttenstadt endet mit einer Stadtrundfahrt im privaten PKW. Schöne restaurierte Bauten im Zuckerbäckerstil, breite Straßen, nix zu sehen von Historie. Da wurde die Rückreise zur Sommerwohnung genutzt und das nach eigenen Angaben Land der stillen Reize, den Ort Beeskow zu besichtigen. In einigen Wochen wollen hier Bekannte Urlaub machen.
| Markplatz Beeskow |
| Älteste Haus Original |
Der könnte preiswert werden wir im nachfolgenden Bild zu sehen. Schnuckelige kleine Häuser, alte Fachwerkbauten großer Marktplatz und eine Spreepromenade. Große Alleen begleiten uns bis Berlin, ebenso Regenschauern ohne Ende. Wo sollten wir den Rest des Abend verbringen???
| Selbstbedienung |
2 Kommentare:
Na bei den Preisen dürften die Neuberliner doch zugeschlagen haben?
... auch ein neues Profil-Bild mit roten Nasen. Hahaha...
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