Donnerstag, 25. August 2011

Berlin-Lutherstadt, Wittenberg, Leipzig.

Abreise über Leipzig mal sehen was diese Stadt zu bieten hatte. Aber über die schönen Bundestraßen passieren wir erst man Wittenberg.
Schloßkirche
Blick auf die Schloßkirche

Lutherstadt, lutter mir, kennen wir aus einem Spruch, aber Luthers Sprüche an der Schlosskirche die wollten wir uns mal ansehen. Zwar lange her, 31.Oktober 1517 und mit 95 Sätzen ziemlich aufwendig zu lesen.


Luthers 95 Thesen

Zwei Friedenskerzen angezündet, einen Rundgang durch die Stadt starten und sich von einigen schönen Gebäuden beeindrucken lassen, ein lohnender Zwischenstopp, zumal man recht preiswert an der Altstadt parken konnte, und das zweite Frühstück gerade mal mit 5,80 Euro zu Buche schlug. In den Hinterhöfen sind allerdings noch viele Immobilien zu renovieren.
Rathaus Wittenberg
Hier kann man gut verweilen

Die B2 wurden weiterhin unser Begleiter nach Leipzig, gut ausgebaute Strecke, schöne Alleen, was die Beifahrerin wegen der ausgeschalteten Climatronic nicht so in Augenschein nehmen konnte, dafür ausgeruht, die Nachmittagsstunden direkt nutzen die Messestadt unter die Lupe nehmen. Das gebuchte Hotel direkt am Rande der Stadt, im Brühl 6, so konnte man abends durch die schöne Altstadt schlendern und der studierenden Jugend auf die Finger schauen. 
 

Altes Rathaus Leipzig



Bankhaus


An der Thomaskirche
Auerbachkeller
alte Börse
Füße polieren und fest dran glauben
Eingang Mädler Passage
Neben dem Leipziger Allerlei sind auch die Leipziger Lerchen bereits ab dem 18./19. Jahrhundert bekannt. Wir lernten sie kennen im Café Kandler an der Thomas Kirche.
Mit den echten Leipziger Lerchen ist es aber schon seit 1876 vorbei. Die Singvögel die zwischen 1712 und 1850 in den Kochtöpfen endeten, und mit verschiedenen Variationen in die weite Welt versandt wurden, machten Tierfreunde dann ein Ende. Den Ersatz lieferten Konditoren, Mürbeteich mit Marzipan gefüllt.

Leipziger Lerchen

HbF Leipzig
Die Mädlerpassage, Drallewatsch, den Auerbachkeller, der Naschmarkt, die alte Börse, und die Nikolai Kirche, alles eng zusammen bei sommerlichen Temperaturen einfach herrlich an zu sehen. Der Weg zum Bahnhof mit seinen Shopping Meilen, da sieht der Kölner Bahnhof gegen blas aus. Durch forsches Nachfragen konnte dann im Lokal Spizz an der Ecke Markt-Barfußgäßchen, die Gose mit Kirsch und Allasch probiert werden. Im Hintergrund laute Musik in den vorderen Reihen tolle Aussichten, vor allem am späten Abend.

3 Kommentare:

Berlin hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Berlin hat gesagt…

ahhhh, endlich auch ein paar Bilder mehr!

Blogger hat gesagt…

... ich fass es nicht! Da wird auf dem Blog zensiert und die Kommentare werden gelöscht!