Pack die Badehose ein, ab zum Wannsee sollte um diese Jahreszeit möglich sein, Vater des Gedanken, die S1 brachte uns zum Wannsee. Eher wandern anstatt Baden. Der 128 er Bus zur Pfaueninsel war schon weg. Der 314 fährt wenigstens bis Nikolskoerweg, also 2 km wandern durch den wunderschön mit altem Baumbestand bestehenden Wald im Südwesten Berlins.
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| Auf der Insel |
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| Begrüßungskomitee |
NSG am Rande der Stadt in der Nähe von Potsdam. Das Ziel die Pfaueninsel. Weltkulturerbe zählt schon seit jeher zu den beliebtesten Ausflugszielen Berlins. Die rund 1,5km lange und 0,5km breite Insel konnte ihren märchenhaften Charakter über die Jahrhunderte behalten. Eine Besonderheit sind die freilaufenden Pfauen, die für Besucher schon mal ein Rad schlagen. Für uns trotzt aller Anstrengungen nicht, Balzrufe und Kameraposition konnten die Viecher nicht überzeugen.
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| Die Fontäne |
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| Palace |
Seit einigen Jahren leben auch einige Wasserbüffel auf der Pfaueninsel, die als natürliche Rasenmäher fungieren. In eingezäunten Revieren an Wasser. Ursprünglich hieß die Insel Kaninchenwerder, da Friedrich Wilhelm I. auf der Insel eine Kaninchenzucht betrieb. Erst unter Friedrich Wilhelm II. sollten Pfauen die Insel bevölkern, deren Nachfahren noch heute auf der Insel leben. Deshalb hatten die Alten Blöcke wohl keine Lust ihre Pracht zu zeigen. Von 1794 bis 1797 wurde das Schlösschen nach den Plänen der Gräfin Lichtenau errichtet und diente fortan als Sommerresidenz der Königsfamilie.
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| Ruhepause mit Blick auf das Kavalierhaus |
Königin Luise wartete schon auf der Bank am Kavalierhaus.
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| das Kavalierhaus |
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| Schloß Pfaueninsel |
Das Schloss wurde durch den Zimmermeister Johann Gottlieb Brendel in einem romantischen Ruinenstil gebaut. Die beiden viergliedrigen Türme rahmen den Mittelbau ein und sind zudem durch eine ursprünglich hölzerne, heute eine eiserne Wandelbrücke miteinander verbunden. Die Innenausstattung ist kostbar und offenbart den ehemals herrschaftlichen Geschmack, wobei besonders der klassizistische Große Saal hervorzuheben ist. Neben dem Schlösschen sind vor allem die Russische Rutschbahn, der Fregattenhafen, das Schweizerhaus und das Kavaliershaus einen Besuch wert. Vieles Privat, Zutritt verboten. Die bezaubernde Pfaueninsel die im Volksmund auch genannt wird: „Die Perle im Havelmeer“, Hatten wir dann umrundet. Die komplette Holzverschalung am Schloß gibt dem ganzen einen Eindruck von Märchenpark.
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| Fähre Wannsee Pfaueninsel |
Der Bus zur Station Wannsee – Pfaueninsel wird nur einmal pro Stunde bedient. Bei besseren Wetterbedingungen könnte man rüber schwimmen. Auf dem Plan stand noch die Eberswalder Straße, schließlich sollte sich das Tagesticket lohnen. Nicht die Kultbrauerei Schultheis war in Augenschein genommen, die kennen wir schon vom Weihnachtsmarkt in 2008, sondern ein Erfinderladen in der Lychenerstraße 8. Ein WDR Bericht hatte uns darauf aufmerksam gemacht. Viel Sinn und Unsinn im Laden. Ein Zollstock mit eingebauter Wasserwaage weckte die Neugier des Wanderführer am heutigen Tage, kaufen.
1 Kommentar:
sieht ja nach einem tollen Wandertag aus!
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