Warum stand die Mauer in der Spree? Eine Erlebnis Tour Mauer 2011. Eine Kleinanzeige in der Berliner Morgenpost weckte die Neugierde eine geführte Tour in diesem historischen Teil von Berlin zu erleben. Startpunkt war der Ausgang zum Treptower Park S-Bahn an der Uhr.
| Treffpunkt 14:00 Uhr |
Der große Park wurde von 1876 bis 1888 nach Plänen des damaligen Städtischen Gartendirektors Gustav Meyer angelegt. Als Volkspark eine Neuerung für die damalige Zeit, offen für alle Bürger und hatte in ihrer Mitte eine große Spiel- und Sportwiese in Form eines Hippodroms. Auf einer Wiese begann unsere Tour. Rolf Strobel bringt uns die Geschichten mit großen Fotos näher.
| Reiseleiter |
Zu Ostzeiten ein bedeutender und überaus wichtiger Berliner Bezirk. Stark isoliert, wie ein Kartoffelsack verschlossen, strengstes Sperrgebiet von 3 Mauern umgeben.
| Ostseite hier war eine Doppelmauer |
Jede Straße wurde am 13 August zur Sackgasse. Die Ostdeutsche Bezeichnung war dann auch „ Ein gallisches Dorf“. Der Berliner Osthafen hatte für die Ossi strategische Bedeutung, man fürchtete einen Übergriff durch den Klassenfeind und einen Abschnitt der Versorgung Berlins über diesen Hafen.
Im Hafen liegt die Titanic der Spree, ein ehemaliger Ausflugsdampfer der nach der Ärztin Dr. Ingrid Wengler getauft wurde und damals in den Augen der Bevölkerung kurz nach 89 ein Dorn im Auge war.
| ehemaliger Ausflugsdampfer |
Der Besitzer der Yacht kann heute die Bergungskosten nicht mehr aufbringen. An einer Skulptur von Jonathan Borofsky,
| Molecule Mann |
Der Molecule Mann, 30 Meter hoch und 45 Tonnen schwer aus purem Aluminium wird hier die Metropole Berlins dargestellt. Die drei Bezirke, Kreuzberg – Friedrichshain, Treptow - Köpenick finden zusammen, alles finanziert von der Allianz.
Direkt am Kanal konnten wir einen noch erhaltenen Wachtturm an der Puschkin Allee besichtigen.
| Mauerverlauf in Treptow - Kreuzberg |
Ein ausgewiesener Liedermacher in der damaligen DDR hatte ihn nach der Wende für 1 DM erstanden. Seine Kunstinstallationen mit Hundegebell durch Lautsprecher, musste er deinstallieren, nach dem Vattenfall in unmittelbarer Nähe Büros gebaut hatte.
1 Kommentar:
wow, das hört sich ja nach einem ereignisreichen Tag mit Besichtigung auf dem Leucht- äh - Wachturm an!
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