Montag, 15. August 2011

Berlin-Neubrandenburg.

Das mitgebrachte Schmuddel Wetter zur Ostsee vom letzten Freitag nahmen wir mit nach Berlin, wie in einem zur späten Stunde gesendeten Blog zu lesen war. Ein Johann von Brandenburg erhielt den Auftrag um 1248 zur Erbauung der Stadt. Die große Marienkirche, beim Stadtrundgang immer im Blick, ist zu einem Konzertsaal ausgebaut. Gewöhnungsbedürftig.
Konzertkirche
Neues Tor, Adorantenhaltung

Ebenso die Gebühr für Infomaterial über die Stadt im Tourismuszentrum. Die vier Tore Stadt ist innerhalb der alten Stadtmauer nach 2,5 km umrundet. Sogenannte Wiekhäuser erbaut aus Steinen der Stadtmauer sind der Anzugsmagnet der Stadt.
Alle 30 Meter findet man in der Mauer eingelassene Fachwerkbauten die früher durch die Verteidigungspositionen ersetzt. Viele restauriert, einige leerstehend und sogar eine als Ferienwohnung im Angebot, sowie fast jedes zweite ein Café.

Wiekhaus als Ferienwohnung


Wiekhäuser

Die großen Tore wurden im 14. 15 Jahrhundert erbaut, waren bewohnt und dienten nicht nur der Verteidigung, sondern auch der Steuererhebung. So kam Geld in den Säckel, was man beim Rundgang an den maroden Schulen vermisst. Das preisgünstige Parkticket erlaubt noch eine Verweildauer in der City mit einem großen liebevoll zubereiteten Kirschkuchen. Die B96 kommt uns dann in Berlinnähe sehr bekannt vor. Fürstenberg, Merseburg, Templin, Neuruppin und Oranienburg, sowie Burow wo wir im letzten Jahr die Störche gesucht hatten. Keine Parkplatzsuche, dafür drei Zeitungen im Kasten, genug Infos für die nächsten Tage.

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