Da ist doch noch ein Gebäude in der Nähe der Zweitwohnung, einen Steinwurf entfernt, vom a
merikanischen Architekten Libeskind, einen zerrissenen Davidstern darstellt.
merikanischen Architekten Libeskind, einen zerrissenen Davidstern darstellt. Das jüdische Museum. Einen zweiten Besuch immer mal wieder verschoben, jetzt in die Tat umgesetzt. Geschichte zwischen Juden und Nichtjuden über zwei Jahrtausende sind hier nach den modernsten Methoden repräsentativ dargestellt. An großen Bildschirmen per Maus sich informieren und schon sind die verwinkelten Zeitepochen in drei Etagen zu erkunden. Wollte man alle Exponate lesen, müsste die Öffnungszeit am nächsten Tag enden. Das Museum eröffnet in 2001 hatte schon 2007 über vier Millionen Besucher, trotz der Flughafen üblichen Kontrollen.
Vor drei Jahren hatte uns eine Sonderausstellung von Menashe Kadishm
an sehr beeindruckt, aber damals leider kei
ne Kamera dabei.
Vor drei Jahren hatte uns eine Sonderausstellung von Menashe Kadishm
In einem Raum sind über 10.000 Gesichter aus unterschiedlicher Größe und Dicke, vermutlich aus Blindflanschen, und Dickblechen, am Boden verteilt.
Die Installation wird als gefallenes Laub bezeichnet. Hiermit soll nicht nur an die im Holocaust ermordeten Juden erinnert werden, sondern allen Opfern von Krieg und Gewalt. Dem Besucher steht es dabei frei, dar
über zu gehen. Wenn man sich dafür entscheidet, über die Gesichter zu laufen, so erzeugt dies metallische Klänge. Es ist nicht möglich, sich leise fortzubewegen.
Die Installation wird als gefallenes Laub bezeichnet. Hiermit soll nicht nur an die im Holocaust ermordeten Juden erinnert werden, sondern allen Opfern von Krieg und Gewalt. Dem Besucher steht es dabei frei, dar
Dies war jedoch die Absicht des Künstlers:
Dadurch, dass man darüber geht, gibt man den Menschen ihre Stimme zurück.
Es verschlägt einem aber auch die Stimme wenn man den Turm des Holocaust in der tiefsten Ecke betritt. Viele Jugendliche und ausländische Besucher wurden entweder per Guide oder in Audioguide durch das markante Gebäude gelost. Hat man Zeit und Muße, so kann man Montags bis 22:00 Uhr verweilen, und die medialen Informationen testen.
Es verschlägt einem aber auch die Stimme wenn man den Turm des Holocaust in der tiefsten Ecke betritt. Viele Jugendliche und ausländische Besucher wurden entweder per Guide oder in Audioguide durch das markante Gebäude gelost. Hat man Zeit und Muße, so kann man Montags bis 22:00 Uhr verweilen, und die medialen Informationen testen.
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