Berliner Lesart.
Mit jährlich wechselndem Thema wird in der letzten Augustwoche des Jahres Geschichte live erlebbar gemacht. Zum Programm gehörten Stadtführungen, Vorträge, spektakuläre Aktionen und als Höhepunkt am Wochenende der historische Markt im Nikolaiviertel.
In den letzten
Wo waren die Abgründe der Gesellschaft?
Wie viele U-Bahn-Linien gab es in Berlin?
Zogen sich die Frauen tatsächlich vier Mal am Tag um?
Warum gab es so viele Stromausfälle?
Woher kamen plötzlich die vielen Sportvereine? Wie hieß der erste Radiosender?War Brecht damals schon Kommunist?Und was hat es mit den vielen Schießereien in den Straßen auf sich?
Rund um Berlins ältestes Gotteshaus gruppierten sich ab 16 Uhr beim Historiale-Markt einige Stände, und Darsteller, Tänzer und Musiker auf der Bühne, wo wieder historische Persönlichkeiten wie Claire Waldorff, Albert Einstein, Ein Genie über Leidenschaft zur Wissenschaft, Vicki Baum, Thomas Mann, Henny Porten, Lilian Harvey oder Heinrich Zille interviewt wurden.
Der Rahmen stimmte, aber das sich ab und zu Fahrzeuge zwischen Publikum und Bühne bewegten, um entweder Leute zu einem Hotel zu bringen oder Anlieferungen für Kneipen durchführten war ätzend. Die Platzierung der Bühne ungünstig, man hätte gerne von einen Restaurant oder Kaffee aus die Vorführungen verfolgt. Nach stundelangem Stehen hat man irgendwann die Nase voll.
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