Sonntag, 8. August 2010

Man muss die Feste feiern wie sie fallen.

Aber muss man dahin??? Na klar einmal in Berlin, könnte ja sein das die Gastgeber noch nicht da waren. Da ist ein deutsch amerikanisches Volksfest angesagt. Zwei U-Bahnstationen vor Krumme Lanke. Alleine schon der Name reizte dazu das ganze Mal mit der Tageskarte der BVG aus zuprobieren, ohne die guten Ratschläge der Gastgeber, schließlich werden wir noch 3 Wochen hier sein. Umsteigen am Nollendorfplatz und schon ist das Ziel erreicht worden. Oskar Helene Heim. Das Schild Clayallee, Ecke Hüttenweg ist nicht zu übersehen, und wir wundern uns schon, nicht viel los hier. Die U-Bahn zu schnell oder wir zu früh. Gähnende Leere auf einem großen Rummelplatz.

Markante Buden mit amerikanischem Pappmaschee verziert, Burger King und T-Bone Steak wurden angeboten. Ab 14:00 Uhr kommt Bewegung auf den Platz. Wir lauschen einer Band mit Country Musik, trinken ein Miller Bier mit Schraubverschluss, der eher so aussieht wie die üblichen Kronkorken, man braucht halt keinen Öffner. Die Angebote der Musik sind dürftig,wir ein wenig enttäuscht.

Am späteren Nachmittag kommt das Tagesticket wieder zum Einsatz und an der Klosterstrasse nähe des Roten Rathaus sind wir wieder mitten im Tourismus Trubel und besuchen den Gaucklermarkt am Schinkelplatz. Hier mitten in Berlin ein Kinderfest, auf den Zweiten Blick dann aber eher eine Freßmeile für die Reichen. Champus und Austern wurden angeboten, edle Weine, Catering wie es sonst in der Weihnachtszeit auf dem Gendarmenmarkt zu sehen ist.

Hier hatten wir den Eindruck es wurde dem Publikum etwas vorgegaukelt, gerade Mal drei Künstler gaben ihr Bestes. Dafür hatten sich viele Händler offensichtlich schon auf Weihnachten eingestellt.
Bei strahlendem Sonnenschein in tiefen Sesseln eine Weiße genießen und den Abend bei Italiener ausklingen lassen, der fragte verwundert, wo sind die Kinder??? und zeigte auf die leeren Stühle am Tisch. Da musste der aber herzlich Lachen, wir hier in Urlaub, Blumen gießen, die Pänz an der Ostsee. Man sieht sich war dann die Antwort. Ein Problem tat sich auf, kein Verbindung im Internet, mal sehen was wir da machen sollen. Es gibt ja noch Telefon. Die Rundschau im Briefkasten signalisiert, das die Hotline zur Lieferadressenänderung Erfolg hatte. Das Rigatoni mit Chrimps war mal wieder super lecker, und der wie wir feststellten obligatorische Grappa, bekommt nicht jeder.

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