Dienstag, 17. August 2010

Prädikat ausreichend. Filmpark Babelsberg.

Man sollte doch nicht bei blauem Himmel das Urlaubsdomizil verlassen. Die Planung hatte halt vorgesehen die Studios in Babelsberg zu besuchen. Schnell waren wir dort, die Route war gut geplant, so dass wir zur allgemeinen Öffnungszeit noch einen Schlenker in die Jägerstrasse in Potsdamm unternahmen.
Die Flaniermeile Brandenburgerstrasse lag noch im Tiefschlaf und so wurden auch noch Prospekte der Schifffahrt organisiert, denn am Wochenende soll’s sommerlich werden.
Den ersten Eindruck der Studioanlagen konnte man eher vergleichen mit dem Phantasialand. Wir starten unseren Rundgang bei der Tierdressur für Filme.

Die Bootverfilmung war sehr beeindruckend. Wie man sieht hatte der Kapitän das Ruder sprichwörtlich in der Hand, mit passendem Outfit. Eine imposante Bootskonstruktion wird auf einer Hebebühne durchgeschüttelt. Die Instrumente sind aus Schrottbooten der Russen demontiert und funktionsfähig gemacht worden. Leider musste man an den folgenden Sets fast 1 Stunde anstehen. Nur die Außenkulisse von GZSZ und dazu noch Fotografier Verbot, kamen zu dem Urteil ausreichend. Eine Stuntshow im Vulkan mit viel brennender Aktion wollten wir uns nicht entgehen lassen. Nur eine Vorstellung am Tag. Die einsetzenden Regenschauern wettern wir unter dem Dach der Arena ab, diesmal gut das wir uns nicht in die erste Reihe gesetzt hatten.

Ein Besuch der Handwerkerstätten ist sehr interessant. Was da so alles von Spitzenkönnern erarbeitet wurde an Produktionstagen wird vermutlich heute mit PC simuliert. Ein Pensionär gab Einblicke in seinen damaligen Wirkungskreis.

Modellieren, Malen, Schreinern und Improvisieren vom Feinsten, wenigstens mit dem damaligen Stand der Technik.
Die unendliche Geschichte Teil 3 wurde hier verfilmt und der Hauptdarsteller mit Computerunterstützung ist ebenfalls zu sehen. Mit einen Vergnügens Tracktor und drei Anhängern, wie in den Kurorten, geht die Fahrt über das Gelände und die großen Studios sind leider nur von außen zu sehen. Riesige vierstöckige Außenmauern an Straßenzügen warten auf die nächsten Filmproduktionen. Die Marlene Dietrich Halle war damals das größte Studio der Welt. Die aufgebaute Sonnenallee war wohl zuletzt von Tom Cruise besucht worden. Bei Mission Impossible hatte der sich hier vom Balkon stürzen müssen. Wir stürzen uns in den Feierabendverkehr und müssen eine SMS erstmal unbeantwortet lassen.

1 Kommentar:

Ostsee-Urlauber hat gesagt…

... immer noch das alte Layout - ohne Bildunterschriften? Auch keine automatische Benachrichtigung bei neuen Post und Sicherheit bei Kommentaren? Na, da bleibt ja viel zu tun beim Regenwetter...